
Hören Sie auf, einfach zu raten – wechseln Sie auf digitale Infrarot-Steuerung in der Fertigung!
Wenn Sie weiterhin auf herkömmliche analoge Thermostate und manuelle Einstellungen angewiesen sind, arbeiten Sie im Grunde genommen „blind“. Wir haben festgestellt, dass der Umstieg auf digitale Infrarot-Steuerungen die Situation grundlegend verändert. Anstatt einfach nur die Heizung einzuschalten und darauf zu hoffen, dass alles klappt, kann man die thermische Energie in konkrete Daten umwandeln, die man sehen und steuern kann.
Wie die Logik funktioniert
Die meisten alten Heizsysteme funktionieren nach dem Prinzip „Einstellen und Vergessen“. Das Problem: Sie überschreiten meist die gewünschte Temperatur – und bevor man es merkt, ist das Werkstück bereits beschädigt.
Digitale Steuerungen lösen dieses Problem mit PID-Algorithmen. Das klingt nach etwas aus einem Lehrbuch – doch in Wirklichkeit bedeutet das einfach, dass das System ständig mit sich selbst kommuniziert. Es passt die Leistung ständig an, damit genau die gewünschte Temperatur erreicht wird. Keine Überschreitungen der Temperatur – kein Stromverschwendung.
Außerdem kommunizieren diese Steuerungen über Modbus oder OPC UA mit Ihrem PLC. So können Sie genau sehen, wie viele Kilowatt pro Sekunde auf Ihr Werkstück wirken. Wenn die Temperatur während einer Nachtschicht abweicht, wissen Sie davon sofort Bescheid.
Die Herausforderungen bei der Hardware
Es ist nicht einfach, solche Geräte in eine intelligente Fabrik einzubauen – es handelt sich dabei schließlich nicht um „Plug-and-Play“-Lösungen.
Hochleistungs-Infrarotlampen erzeugen viel elektromagnetische Störungen, die die Signale stören können. Wenn Sie saubere Daten wollen, müssen Sie geschirmte Kabel sowie isolierte Erdungen verwenden. Überspringen Sie diesen Schritt nicht – sonst werden Sie wochenlang versuchen, die Probleme in Ihren Daten zu beseitigen.
Achten Sie auch auf den Luftstrom – diese Infrarotlampen erzeugen eine enorme Menge an Wärme. Wenn Sie die Kühlventilatoren nicht richtig einstellen, können die Sensormodule beschädigt werden. Sobald das Gehäuse des Steuergeräts zu heiß wird, beginnen die PID-Schleifen wieder zu versagen – und Sie sind wieder am Anfang.
Warum das für die Produktion wichtig ist
Das Beste daran: Es gibt „Rezepte“ für die Bedienung dieser Geräte. Stellen Sie sich vor, Sie können zwischen verschiedenen Materialstärken wechseln, ohne irgendetwas einstellen zu müssen. Sie laden einfach ein Softwareprofil hoch – und schon ist alles bereit. Das ist schnell – wirklich schnell.
Dadurch entfallen die Zeiten, die für die Einrichtung benötigt werden. Zudem werden die lästigen „ersten Versuche“ vermieden, bei denen oft viele Teile verschwendet werden müssen, nur um die richtige Temperatur zu erreichen. Am Ende haben Sie eine digitale Darstellung Ihres thermischen Prozesses – eine Darstellung, die tatsächlich funktioniert.